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Yin und Yang – Gegensätze in perfektem Einklang

Die typische Darstellung von Yin und Yang kennt vermutlich jeder: ein Kreis, halb schwarz, halb weiß, die Hälften ineinander verschlungen, der Kreis scheinbar in Bewegung. Was steckt dahinter?

Yin und Yang

Das Prinzip von Yin und Yang spielt in der fernöstlichen Kultur, Philosophie und Medizin eine entscheidende Rolle. Wofür stehen Yin und Yang als Symbol? Welchen Einfluss hat die Yin-und-Yang-Lehre auf die Medizin? Und was können Sie persönlich sich von dieser Philosophie abschauen, um mehr Harmonie und Glück in Ihr Leben zu bringen?

Yin und Yang – Bedeutung und Herkunft

Zwar findet man das typische Yin-und-Yang-Symbol auch auf archäologischen Funden der Kelten, Etrusker und Römer, doch stammen die beiden Begriffe Yin und Yang aus der chinesischen Philosophie. In einem der ältesten chinesischen Texte werden sie mit den Adjektiven ungleich und gleich, schwach und stark und weiblich und männlich in Verbindung gebracht – wenngleich diese Begriffspaare zu kurz fassen, wenn es um die Yin-und-Yang-Bedeutung geht. Denn das Prinzip von Yin und Yang umfasst u. a. auch die Gegensätze empfangen und geben oder passiv und aktiv.

Yin und Yang stehen sich aber nicht nur als Gegensätze gegenüber – vielmehr bedingen sie sich gegenseitig, haben aufeinander Einfluss und treten im Wechsel in den Vordergrund.

Yin und Yang als Symbol

Yin und Yang – Gegensätze ziehen sich an

Yin und Yang sind Gegensatzpaare; diese Gegensätze ziehen sich an. Und sie tun weit mehr als das: Sie bedingen einander – ohne das eine ist die Existenz des anderen sinnlos. Yin und Yang schließen einander also nicht aus, sie ergänzen sich. Erst gemeinsam ergeben die beiden Prinzipien, die beiden Energien, ein perfektes Ganzes.

Yin und Yang – Wandel vollzieht sich

Yin und Yang werden unterschiedliche Eigenschaften und Energien zugeordnet: so steht Yin beispielsweise für Nacht, Schatten, Winter und Tod; Yang für Tag, Licht, Sommer und Leben. Die fließende Bewegung des Yin-und-Yang-Symbols veranschaulicht den Wandel, der sich stets vollzieht, der sich sogar stets vollziehen muss. Die Nacht weicht dem Tag, der Schatten wird vom Licht verdrängt und während die Natur im Winter zu sterben scheint, bringt der Sommer neues Leben. Erst dieser stete Kreislauf, dieser ewige Wandel, macht Leben möglich.

Yin und Yang – Gleichgewicht stellt sich ein

In ihrer Symbolik stehen die beiden Begriffe Yin und Yang aber auch für Gleichgewicht. Nimmt das eine Prinzip zu, muss das andere abnehmen. Mal dominiert die eine Energie, mal die andere. Doch erst, wenn Yin und Yang einander perfekt ergänzen und sich ein Gleichgewicht einstellt, sind Glück und Vollkommenheit möglich.

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Yin und Yang als Grundlage schulischer und homöopathischer Medizin

Die Lehre von Yin und Yang spielt nicht nur in der chinesischen Philosophie eine bedeutende Rolle, sondern auch in der fernöstlichen Medizin. Hier betrachtet man den Menschen ganzheitlich, während man in der westlichen Welt meist eine klare Grenze zwischen körperlichen und seelischen Erkrankungen setzt. Doch mittlerweile findet die Lehre von Ying und Yang als Grundlage schulischer und homöopathischer Medizin auch hierzulande immer mehr Anhänger.

Yin und Yang in der Traditionellen Chinesischen Medizin

Das Yin-und-Yang-Prinzip ist die Basis für die Traditionelle Chinesische Medizin (kurz: TCM) und wird zur Erklärung der Strukturen im menschlichen Organismus herangezogen. Nicht nur die Funktion der Organe lässt sich über Yin und Yang herleiten, auch die Entstehung von Störungen und deren Heilung bzw. Therapie beruht auf dieser Philosophie.

Krankheiten beruhen demnach auf einem Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang, das sich auf Körper, Geist und Seele auswirkt. Die Behandlungen der TCM beruhen darauf, das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang wiederherzustellen – was u. a. über die Ernährung, über Yoga oder über die Akupunktur geschehen kann.

Yin und Yang in der Ernährung

In der TCM dreht sich alles um Balance, um das Gleichgewicht von Yin und Yang – und ist dies auch in der Ernährung gewahrt, ist der Organismus gesund. Man geht man davon aus, dass Ying für Kälte bzw. „kalte“ Lebensmittel und Yang für Wärme bzw. „warme“ Lebensmittel steht, wobei diese Kategorien nichts mit der Temperatur der Speisen zu tun haben. Zu den kalten Yin-Lebensmitteln gehören z. B. Trockenobst, Fisch und Fleisch, zu den warmen Yang-Lebensmitteln zählt man u. a. Zitrusfrüchte, Gurken, Tomaten oder Milch. Neutrale Lebensmittel sind beispielsweise Getreide, Möhren und Hülsenfrüchte. Ernährt man sich so, dass neutrale, kalte und warme Elemente ausgewogen einbezogen werden, ist der Körper im Gleichgewicht – und die Seele glücklich.

Yin und Yang

Yin und Yang in der Yoga-Praxis

Beim Yin-und-Yang-Yoga spielen die beiden Aspekte Aktivität und Passivität eine Rolle. Yang-Übungen werden kraftvoll und aktiv ausgeführt, sie wirken anregend auf Körper und Geist, weil die Muskulatur arbeitet. Yin-Übungen hingegen haben einen passiven und beruhigenden Charakter, werden meist im Liegen oder Sitzen durchgeführt und wirken auf die tieferen Schichten im Gewebe, auf die Faszien und Gelenke. Yin-und-Yang-Yoga energetisiert und regeneriert – und bringt so Körper und Geist in Einklang.

Ying und Yang in der Akupunktur

Die TCM teilt den Körper in Yin-und-Yang-Zonen ein: zu Yin gehören das Herz, die Lunge, die Milz, die Leber und die Nieren; zu Yang die Gallenblase, der Magen, der Darm und die Blase. Ist das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang in einem Organ(system) gestört, wird der Körper krank. Die Akupunktur zielt darauf ab, die Balance wiederherzustellen, indem sie spezielle Reizpunkte der Haut bzw. Muskulatur stimuliert.

Yin und Yang – Leben in Balance

Von der Yin-und-Yang-Lehre können Sie sich einiges für den Alltag abschauen, um ein glücklicheres und zufriedeneres Lebens zu führen. Alles ist im steten Wandeln, und das ist auch gut so – vor Veränderungen brauchen Sie sich nicht zu fürchten. Auf die Nacht folgt der Tag, auf Regen Sonnenschein – und nach einem Tief geht es auch wieder bergauf. Und um Körper und Geist gleichermaßen zu stärken, bedarf es einer ausgewogenen Ernährung und sowohl anstrengender als auch entspannender Phasen. Balance, Ausgewogenheit und Harmonie tun in jedem Lebensbereich gut.

Sie brauchen der fernöstlichen Philosophie nicht gänzlich zu folgen. Doch es lohnt sich mit der Lehre von Ying und Yang zu befassen, um ein Leben in Balance zu führen. 

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