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Die Resilienz fördern und Krisen meistern

Resiliente Menschen sehen Rückschlage als Chance, sich weiterzuentwickeln. Sie machen aus allem das Beste, geben nie auf. Eine starke Resilienz hilft in schweren Krisen – aber auch im normalen Alltag.

Für die einen Menschen sind kleine Rückschläge eine wahre Katastrophe, andere verlieren selbst nach einem schweren Schicksalsschlag nicht den Mut. Woran es liegt, dass manche in die Verzweiflung stürzen und manche aus jeder Krise das Beste machen?

An der Resilienz jedes Menschen, also an der psychischen Widerstandskraft gegenüber jeder Art von Stress. Diese Fähigkeit ist nicht angeboren, sondern kann gelernt werden. Eine starke Resilienz hilft uns in extremen Ausnahmefällen – erleichtert uns aber auch den Alltag. Lesen Sie, wie Sie die Resilienz fördern können.

Resilienz – Definition

Resilienz wird in der Psychologie definiert als psychische Widerstandskraft. Gemeint ist die Fähigkeit, Krisen und Stresssituationen zu bewältigen und daran zu wachsen. Resilienz ist keine angeborene Eigenschaft, die man eben mitbringt oder nicht, sondern kann – und sollte – erlernt werden. Denn: Können wir mit Problemen nicht umgehen, finden wir keine Lösungen. Sehen wir Krisen nicht als Chancen, entwickeln wir uns nicht weiter. Und haben wir psychischem Stress nichts entgegenzusetzen, kann uns das auf Dauer sogar krank machen.

Resilienz – Bedeutung im Alltag

Ganz besonders wichtig ist Resilienz als psychische Widerstandskraft natürlich, wenn wir mit schweren Schicksalsschlägen zu kämpfen haben – mit Arbeitslosigkeit, Armut, Scheidung, Krankheit, dem Tod eines geliebten Menschen. Aber: Ebenso ist Resilienz von Bedeutung, wenn die Probleme vergleichsweise nichtig sind. Denn auch die Kabbeleien mit dem Partner, kleine finanzielle Engpässe, dauernde Unzufriedenheit mit dem Job oder Streitereien unter Kollegen sorgen für psychischen Stress, der uns mal mehr, mal weniger zusetzt.

Resilienz ist per Definition übrigens nicht Härte, Unempfindlichkeit oder Emotionslosigkeit. Resiliente Menschen fühlen und leiden genauso wie andere – allerdings gehen sie anders mit ihrem Schmerz um und aus der Krise letztlich gestärkt heraus.

Was sind Resilienzfaktoren?

Resilienzfaktoren sind die Eigenschaften, vor allem aber die Einstellungen und Verhaltensweisen, die resiliente Menschen auszeichnen. Dazu gehören:

  • ein positives Selbstbild: Resiliente Menschen nehmen sich selbst als guten Menschen wahr, der stets versucht, sein Bestes zu geben. Auch sie stehen sprichwörtlich mal mit dem falschen Fuß auf und auch ihr Selbstbild schwankt, wenn sie einen schlechten Tag haben. Aber ihre grundsätzliche Einstellung sich selbst gegenüber ist positiv. 

  • ein gutes Selbstvertrauen: Resiliente Menschen vertrauen auf ihre Stärken und sind fest davon überzeugt, alles schaffen zu können, was sie sich vorgenommen haben. Sie glauben daran, Einfluss auf ihr Leben zu haben, sie fühlen sich weniger von anderen Personen abhängig, sind in schwierigen Situationen nicht hilflos.

  • eine optimistische Grundeinstellung: Resiliente Menschen sind Optimisten. Zwar machen ihnen schwierige Lebenslagen durchaus zu schaffen – doch glauben sie fest daran, dass sich letztlich alles zum Guten wenden wird. Lernen Sie Ihre Gedanken positiver zu gestalten

  • eine akzeptierende Grundhaltung: Resiliente Menschen wissen, dass Veränderungen, so unangenehm sie auch sein mögen, zum Leben einfach dazugehören. Sie akzeptieren Entwicklungen, die sie nicht beeinflussen können, und passen sich bestmöglich an.

  • eine verantwortungsvolle Haltung: Resiliente Menschen übernehmen Verantwortung für sich, ihr Handeln und ihr Leben. Auch sie machen nicht alles richtig, aber sie stehen zu Fehlern und setzen alles daran, sie wiedergutzumachen.

  • ein stabiles Netzwerk: Resiliente Menschen haben vor allem eins – nämlich die Gewissheit, nicht allein zu sein. Sie pflegen stabile Beziehungen, die ihnen in schwierigen Situationen zur Seite stehen und ihnen den Rücken stärken. Allein das Wissen, dass Familie und Freunde immer für sie da sind, macht sie stark und unerschrocken.

Resilienzförderung und Resilienztraining

Resiliente Menschen – Sie wollen sich auch zu ihnen zählen können? Resilienz lässt sich fördern und erlernen! Üben Sie täglich, im normalen Alltag. Dann sind Sie künftig besser für schwierige Situationen und Veränderungen gewappnet. Hier sind einige Tipps für Ihre Resilienzförderung bzw. Ihr Resilienztraining:

  • Treffen Sie Entscheidungen: Vergessen Sie nicht, dass Sie in jeder Situation immer eine Wahlmöglichkeit haben. Immer. Überlegen Sie sich, welche Optionen es gibt, welche Konsequenzen Ihr Handeln hätte, fällen Sie einen Entschluss – und stehen Sie dazu. So befreien Sie sich aus der Opferrolle und spüren, dass Sie Ihr Leben aktiv gestalten können.

  • Geben Sie der Krise einen Sinn: Schwierige Phasen machen es Ihnen nicht leicht, darin einen Nutzen zu finden. Wenn Sie die Krise aber nicht als unüberwindbare Hürde, sondern als Chance – um sich weiterzuentwickeln, um etwas dazuzulernen, um es künftig besser zu machen – begreifen, werden Sie sie leichter meistern.

  • Akzeptieren Sie Veränderungen: So schmerzhaft manche Veränderungen auch sind, sie gehören dazu. Manche Entwicklungen lassen sich beeinflussen, andere allerdings nicht – und es trägt wesentlich zur inneren Zufriedenheit und Resilienzförderung bei, das zu akzeptieren. Erst, wenn Sie das getan haben, können Sie das Beste aus der neuen Situation machen.

  • Entwickeln Sie eine positive Haltung: Fördern Sie die Resilienz über Ihre Psychologie – gehen Sie grundsätzlich davon aus, dass niemand von Natur aus ein schlechter Mensch ist. Sowohl Sie als auch Ihre Mitmenschen handeln in einer bestimmten Art und Weise, weil diese in einem bestimmten Moment als die beste oder einzige Möglichkeit erschien. Das macht es leichter, (sich selbst und anderen) Fehler zu verzeihen und optimistisch nach vorn zu blicken.

  • Stehen Sie für Ihre Bedürfnisse ein: Widmen Sie sich verstärkt Dingen, die Ihnen wichtig sind, die Ihnen Kraft schenken. Aktivitäten, die Sie mit Freude erfüllen, sorgen für mehr innere Stärke und helfen so, die Resilienz zu fördern, um (auch in Stresssituationen) im Gleichgewicht zu bleiben.

  • Erinnern Sie sich an schwierige Situationen in der Vergangenheit: Kramen Sie mal in Ihrer Erinnerung. Welche Krisen haben Sie bereits erfolgreich gemeistert? Wie haben Sie das angestellt? Was hat Ihnen geholfen? Auch damals erschien die Situation schwierig, vielleicht aussichtslos. Und dennoch haben Sie es geschafft. Die Erinnerung an überstandene Krisen ist ein ideales Resilienztraining für die Zukunft.

  • Pflegen Sie Ihre Beziehungen: Nehmen Sie sich Zeit für die Menschen, die Ihnen wichtig sind. Der Kontakt zur Familie oder zu Ihren Freunden tut Ihnen nicht nur gut – zu wissen, dass immer jemand hinter Ihnen steht, stärkt Sie enorm. Und macht Sie resilienter.

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